HÄUFIG AN MICH GESTELLTE FRAGEN DER PATIENTEN

  • Muss ich als Allergiker zeitlebens auf die allergieauslösenden Nahrungsmittel verzichten?
  • Die allergischen Symptome wie Hautjucken, Fließschnupfen, Durchfall, u. a. gehen von einer unkontrollierten Reaktion des Immunsystems aus. Sobald das Immunsystem sich durch die Behandlung wieder auf seine ursprüngliche Aufgabe, die Abwehr von Krankheitserregern beschränkt, gelten für vollwertige, gesunde Nahrungsmittel keine Einschränkungen.


  • Gibt es eine Therapie der Allergie ohne Nebenwirkungen?
  • Die naturheilkundlichen Regulationstherapien, speziell die Homöopathie, wirken auf das Immunsystem ausgleichend ohne den Einfluss von schädigenden Substanzen.



  • Welche Möglichkeit habe ich meine Medikamente abzusetzen ohne einen erneuten Krankheitsschub meiner Allergie zu riskieren?
  • Sollten Medikamente in der Akutphase zur Anwendung gekommen sein, wie Kortison, zeigt die Erfahrung, daß sich diese begleitend zur Regulationstherapie ausschleichen lassen ohne einen neuen allergischen Schub zu verursachen.


  • Wenn ich an bestimmte, belastende Situationen denke, fängt meine Haut schon an zu kribbeln - muss ich kratzen, treten rote, juckende Flecken auf.
  • Diese Verbindung von Gedanken zu körperlichen Symptomen erklärt sich durch den Pawlowschen Reflex, (Speichelfluss wird durch Kauen angeregt - aber auch schon durch den Geruch der Speisen und die Vorstellung eines guten Essens) d.h. Erfahrungen, die wir im Zusammenhang mit mehreren Signalen machen, können später durch Konditionieren auch ohne äußere Signaleinfluss zu den bekannten Reaktionen führen.


  • Besteht ein Zusammenhang zwischen meinem chronischen allergischen Hautekzem und akuten Gelenkbeschwerden?
  • Die allergische Reaktion kann sich auf allen Grenzschichten des Organismus manifestieren, d.h. alle Haut-Schleimhautareale nicht nur der Atemwege, des Verdauungstraktes, der Harnwege sondern auch der Gelenke können in Mitleidenschaft gezogen werden.


  • Kann ich mein Kind schon in der Schwangerschaft vor dem Auftreten von Allergien schützen?
  • Die prophylaktische homöopatische Behandlung kann ich nicht empfehlen. Sollten bei der Mutter bereits in der Schwangerschaft allergische Symptome auftreten, empfiehlt sich die homöopathische Behandlung, was wiederum dem Kind zugute kommt. Stillen wirkt sich nachweislich sehr positiv auf die allgemeine Entwicklung des Kindes aus und hat daher ebenso einen gesundheitsfördernden Einfluss auf das Abwehrsystem des Allergikers.


  • Welche Ernährungsform ist für mich als Allergiker geeignet?
  • Für den Allergiker gelten keine speziellen Einschränkungen vorausgesetzt die Darmflora ist unbelastet. Die Darmschleimhaut stellt das größte Organ der Krankheitsabwehr dar. Der Kontakt zu Allergenen und Krankheitserregern über die Nahrungsaufnahme ist hier besonders groß. Belastet wird die Darmflora durch Medikamente, Stress, Infektionserkrankungen, Pilzbefall, Bestrahlung, u. a. die gezielte Untersuchung ermöglicht eine individuelle Behandlung mittels Darmsymbionten. Die ausgewogene Vollwertkost nach Kollath ist zu empfehlen.



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